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Sportliche Rivalen vereinen ihre Kräfte für die Jugend im Neusser Süden

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Im Neusser Süden gibt es mit dem SV Rosellen und dem TSV Norf gleich zwei große Vereine. Insgesamt bieten sie mehr als 4.500 Mitgliedern eine sportliche Heimat und gehören damit jeweils zu den größten Breitensportvereinen der schönen Stadt am Rhein. Vom Baby bis zum Hochaltrigen, von A wie Abenteuersport, über die verschiedensten Ballsportarten oder Fitnesskurse, bis hin zu Z wie Zumba, jede*r kann dort eine passende Aktivität finden.

Bisher verband Rosellen und Norf allerdings viele Jahre nicht nur ihre geografische Nähe, sondern vor allem auch eine starke sportliche Rivalität. Ein Derby zwischen den beiden Gemeinden brachte zumeist mehr Zuschauer an die Sportplätze als zu den anderen Partien der Saison. Eine Niederlage gegen den Lokalnachbarn tat vielen mehr weh als gegen andere Vereine. Daran änderte auch die gemeinsame Eingemeindung in die Stadt Neuss vor fast fünfzig Jahren nichts.

In Kürze kommen sich die Sportvereine der beiden Stadtteile allerdings sehr viel näher. Nach einigen digitalen Treffen einigten sich die Verantwortlichen der beiden Fußballabteilungen darauf, dass bereits ab der kommenden Saison die Fußballer der Jahrgänge 2007/2008 (C-Jugend) als Fußballspielgemeinschaft (FSG) Neuss-Süd antreten werden. Der Spiel- und Trainingsbetrieb wird gleichmäßig auf beide Sportanlagen verteilt und die Trainer werden von beiden Vereinen gestellt. „Wir möchten erreichen, dass Spieler aller Leistungsniveaus, ob ambitioniert oder freizeitorientiert, im Neusser Süden verbleiben und mit dem Fahrrad den Sportplatz ihrer Mannschaft erreichen können“, berichtet Carsten Kunz, Jugendleiter des SV Rosellen.

Das Ziel der Spielgemeinschaft wird somit sein, jungen Sportlern im Neusser Süden langfristig eine Perspektive bieten zu können. André Prein, Leiter der Fußballabteilung des TSV Norf dazu: „Bei aller Rivalität sollte man realistisch bleiben und sich vor Augen führen, dass es unsere Aufgabe ist, die Mannschaften zukunftsfähig aufzustellen. Durch die positiven Synergien der beiden Vereine haben wir die Möglichkeit, die Entwicklung unserer Jugendlichen zu fördern und die sportlichen und sozialen Kompetenzen auszubauen. Dies können wir vor allem dann tun, wenn wir unsere stabile Infrastruktur, unsere qualifizierten Übungsleiter und den Ehrgeiz unserer Spieler zusammenbringen.“

„Grundsätzlich müssen wir abwarten, wie viele Jugendliche zur nächsten Saison zur Verfügung stehen werden“, sagt Norbert Schriddels, Jugendleiter des TSV Norf. „Zunächst beginnen wir mit zwei Trainingsgruppen. Unser Ziel wird hingegen sein, mit drei Mannschaften in die Saison zu starten“, fügt er hinzu.

An der Vereinszugehörigkeit der Kicker wird sich nichts ändern. Die Regeln des DFB lassen es nämlich zu, dass Spieler aus zwei verschiedenen Vereinen in einer Spielgemeinschaft zusammenspielen können. Carsten Kunz, Jugendleiter des SV Rosellen sieht sogar einen „Durchbruch für den Sport im Neusser Süden“. Mit einer Spielgemeinschaft könne man „viel gesündere Strukturen etablieren und den Jugendlichen eine zukunftssichere Perspektive bieten“, vervollständigt er. Andre Prein (TSV) ergänzt: „Wir haben im Neusser Süden zwar eine ländliche Struktur, aber ein riesiges Einzugsgebiet und auf dieser Basis wollen wir ein zukunftsfähiges Produkt aufbauen“. Zunächst gibt es keinen endgültigen zeitlichen Rahmen. Man „müsse schauen, wie die Kicker das Angebot im ersten Jahr annehmen“.

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